WIR – Von der Entstehung des Ichs in der Geschichte

Es heißt, wir leben in der Epoche des Individualismus.
Individualismus bedeutet, dass das Ich wichtiger ist als das Wir.
Individuum = in dividuum = nicht teilbar, nicht weiter teilbar.
Ich: die kleinste geniale Einheit. Aber auch: aus Allem heraus getrennt.
Das ist die Dualität des Begriffs.
Wie stellen wir das Ich zum Wir? Das ist eine zentrale Frage in unserem Leben und das ist die zentrale Frage dieses Stücks.
Ein vitales, emotionales und auch philosophisches Ereignis: Der Schauspieler gibt vor, nicht mehr zu wissen, weshalb er hier ist. Um das herauszufinden, geht er an den am weitesten zurückliegenden Punkt seiner Erinnerung – die Zeit in der wir Mensch wurden – und durchlebt in 45 Minuten ein Erinnerungsextrakt unserer gemeinsamen Geschichte, um noch einmal neu in der Gegenwart anzukommen. Mit dem Blick auf: Wie einzeln sind wir? Wie verbunden sind wir? Was wollen wir für die Zukunft?
Zur Nachbereitung gibt es ein Nachgespräch mit dem Schauspieler oder eine theaterpädagogische Einheit mit der Theaterpädagogin.

Profil

Christoph Linder ist freier Schauspieler. Er hat seine Ausbildung bei Jaques Lecoq absolviert, arbeitet an vielen freien Theatern in Hannover und anderen Städten und realisiert eigene Stücke.
Lea Kohns ist freie Theaterpädagogin. Sie absolvierte ihr Studium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding und arbeitet u.a. für das Kulturbüro, das Theatermuseum und das Kindertheaterhaus.

Kontakt

theater sýstema e.V.
M – 0176 . 22 17 88 34
Mail – christoph.linder5@googlemail.com

 

 

Format

45-minütige Solo-Performance, mit einer theaterpädagogischen Einheit oder einem Nachgespräch von 45 Minuten im Anschluss

Zielgruppe

Ab 10. Klasse

Gruppengröße

Bei der Performance: 2 – 3 Klassen
Bei der Einheit im Nachhinein: 1 Klasse

Ort

Klassenzimmer oder anderer Ort in der Schule

Hinweis